Würden Sie Ihr Geld für 0,10% Zinsen verborgen?

Nein? Da geht es Ihnen genau wie uns. Bei dem genannten Zinssatz werden aus 10.000 Euro übers Jahr gerade einmal 10 Euro mehr. Doch wissen Sie was? Genau diesen Zinssatz bieten einige Banken derzeit für Tagesgeld an. Zum Beispiel die schwedische SEB. Die Kontobezeichnung lautet übrigens "Hochzinskonto".

Andere Banken mit unglaublich schlechter Verzinsung sind die (meisten) lokalen Spardabanken, die Allgemeine Beamten Kasse oder auch die große Commerzbank. Und es gibt noch mehr.

Niedrige Tagesgeldzinsen - warum machen die Banken das?

Gute Frage. Man könnte sagen, dass diese Banken seriös wirtschaften. Schließlich liegt der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Jahr und Tag bei mickrigen 1,00%. Eine baldige Anhebung wird von den meisten Fachleuten ausgeschlossen, zumindest für das laufende Jahr. Warum sollte man also hohe Zinsen auf Kundengelder zahlen, wenn man das Geld viel günstiger von anderen Banken leihen kann? Verständlich, oder?

Wir denken aber, es gibt noch ein zweites Argument für derart niedrige Zinssätze. Und das hat etwas mit Cleverness zu tun. Und zwar auf Seiten der Banker.

Clevere Banker, träge Kunden

Die Mehrheit der Kunden ist träge. Da rappelt man sich einmal auf, vergleicht Zinssätze, legt das Geld auf einem Konto an - und vergißt es. Will sich nicht mehr um den finanziellen Kram kümmern. Das Geld bringt ja Zinsen. Und man kommt jederzeit ran. Kontoführung ist kostenlos. Alles prima.

Alles prima? Eben nicht. Tagesgeldzinsen ändern sich ständig. Wer vor einem Jahr sein Geld für vielleicht 3,00% Zinsen gut untergebracht hat, kann sich heute nicht mehr bequem zurücklehnen. Denn auf dieses Geld gibt der Anbieter nur noch die Hälfte des damaligen Zinssatzes. Oder weniger. Und dieses Etwas wird noch von der Inflationsrate aufgefressen. Ein Zinssatz von 0,10% bedeutet derzeit schlichtweg eine Geldentwertung.

Die Bank hingegen freut sich. Sie arbeitet mit dem Geld und zahlt lausige Zehntelprozente an den Kunden aus.

Was kann der Verbraucher tun?

Vergleichen und handeln! Vergleich macht zwar nicht gleich reich, aber auch nicht ärmer! Wer einen Tagesgeldkonto Vergleich durchführt und sein Geld von einem niedrig verzinsten Konto abzieht, schützt sein Guthaben vor einer massiven Entwertung. Es gibt clevere Leute, die das regelmäßig tun. Vielleicht alle 3 Monate einen Vergleich machen und dann wieder zum besten Anbieter umschichten.

Tipp 1: Derzeit am besten fahren Sie mit dem Tagesgeld der Bank of Scotland. Es gibt 2,20% Zinsen für Ihr Guthaben und 30 Euro Bonus als Begrüßung. Keine Anlagebegrenzung, deutsche Einlagensicherung. Kein Wenn und Aber.

Tipp 2: Legen Sie einfach unseren Tagesgeldvergleich bei den Lesezeichen / Favoriten Ihres Browsers ab. Dann können Sie regelmäßig den besten Anbieter auswählen und Ihr Geld umschichten.

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Artikel Update am 01.02.2016 | Thema: Geldentwertung? Handeln!