Am 1. Januar 2013 steigt der Strompreis - auch für Sie! Was Sie jetzt dagegen tun können

Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Strom wird ab Januar wesentlich teurer. Der Grund: Es sind 2011/12 wesentlich mehr neue Solaranlagen ans Netz gegangen als geplant. Die Betreiber erhalten attraktive Vergütungen für den eingespeisten Ökostrom - es zahlt der Verbraucher. Und das kann im Einzelfall ziemlich teuer werden.

Im Durchschnitt kostet eine Kilowattstunde (kWh) Strom derzeit 26 Cent. Wer einen günstigen Lieferanten hat, zahlt weniger. Die meisten Deutschen aber zahlen mehr. Grund: Sie haben noch nie den Anbieter gewechselt. In den 26 Cent waren bisher ca. 3,6 Cent Ökostromumlage enthalten. Dieser Anteil steigt nun um 47 Prozent bzw. 1,7 Cent auf 5,3 Cent je kWh. Was bedeutet das für Sie?

So viel mehr müssen Sie dann zahlen:

Kräftige Preissteigerungen sind also zu erwarten, wenn die Anbieter die erhöhte Umlage voll an die Verbraucher weitergeben. Beispiele:

  • 2000 kWh: plus 34 EUR (ca. 2-Personen-Haushalt/ Singlehaushalt)
  • 3000 kWh: plus 51 EUR (ca. 3-Personen-Haushalt)
  • 4000 kWh: plus 68 EUR (ca. 4-Personen-Haushalt)

Und Sie? Sie müssen Ihren Jahresverbrauch in kWh einfach mal 0,017 nehmen, dann wissen Sie, was auf Sie zukommt. Und da Sie Ihre letzte Stromrechnung gerade mal in der Hand haben: Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit zum Handeln. Wer zögert, wird ab Januar draufzahlen.

Was Sie jetzt tun können

Einfach mal wechseln. Wir wiederholen es gern immer wieder: Das größte Sparpotential liegt im Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Schon die Neukundenprämie kann die Preiserhöhung ausgleichen. Wer darüber hinaus auf möglichst kurze Vertragsdauer achtet, ist später nicht zu lange gebunden. Gute Vergleichsportale helfen bei der Auswahl.

Nur Stromsparer ins Haus lassen! Richtige Stromfresser sind Herd und Wäschetrockner. Bei einer Familie mit Kindern muss noch die ständig laufende Waschmaschine hinzu gezählt werden. Steht hier eine Neuanschaffung, achten Sie auf den Verbrauch. Einen billig angeschafften Stromschlucker bezahlt man noch drei- bis viermal extra: Durch höhere Verbrauchskosten. Wirklich wahr.

Weg mit den alten Glühbirnen! Wir haben vor etwa 4 Jahren alle alten Birnen durch Sparlampen ersetzt. Allein diese Maßnahme hat jährlich 60 Euro gespart. Das ist kein Witz, sondern Tatsache. “Technik nicht ausgereift”, “Energiesparlampen halten nicht, was sie versprechen” usw. Wir sind froh, dass wir damals nicht auf die üblichen Bedenkenträger gehört haben. Es ist noch keine einzige Sparlampe vorzeitig kaputt gegangen. Das hat sich also gelohnt.

Der ultimative Tipp für die Heimelektronik: Es gibt tatsächlich Steckdosenleisten mit Aus-Schalter, die durchdachter sind als die Billigware vom Baumarkt. Unser Favorit: Die Geldsparleiste der Firma Zweibrüder. Sie kommt mit einem Fußschalter, der am Ende eine ca. 1 Meter langen Kabels sitzt. So kann die Leiste mit den Steckern ruhig hinter dem Schrank versteckt sein - der Ausschaltknopf ist bequem zu bedienen. Diese wunderbare Leiste ist ihr Geld schon nach 1 Jahr wert. Nie wieder Geldverlust durch dauerhaftes Standby. Kauftipp!

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Artikel Update am 16.05.2018 | Thema: Strompreis Irrsinn 2013