Böses Foul: Stromversorger erhöhen die Preise

Wie die Tageszeitung "Die Welt" berichtet*, erhöhen derzeit viele Stromversorger die Endkundenpreise. So steigen für Kunden des Stromriesen RWE die Preise um durchschnittlich 7% oder 1,5 Cent pro Kilowattstunde. Auch unser Energiediscounter eprimo ist mit von der Partie, die Erhöhung bewegt sich etwa im selben Rahmen. "RWE begründete den Schritt mit gestiegenen Beschaffungskosten und der Ökostromförderung. Die Umlage sei zu Jahresbeginn um 55 Prozent gestiegen und werde nun an die Kunden weitergegeben.", so die "Welt".

Uns beschleicht da ein ganz flaues Gefühl. Kann es sein, dass echte Profis schlechte Nachrichten gern dann verkünden, wenn die Aufmerksamkeit der Leute auf andere Dinge gerichtet ist? Zum Beispiel auf die FIFA Fußball WM? Wenn alles sich mit der Frage beschäftigt, ob Deutschland ins Achtelfinale kommt - wen interessiert da schon so ein Schreiben vom Stromversorger? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die Mehrbelastung von durchschnittlich 40 Euro pro Jahr wird man erst auf der nächsten Jahresrechnung sehen können.

Strompreis unterscheidet sich deutlich

Es gibt übrigens beim Strompreis einen großen Unterschied zwischen Stadt und Land. Ein Vergleichshaushalt (Verbrauch: 4000 kWh) muß in ländlich geprägten Regionen wie Sachsen oder Brandenburg bis zu 200 Euro mehr zahlen als in einer Großstadt wie Hamburg. Für die gleiche Leistung, wohlgemerkt!

Liebe Stromversorger! Wie schön für Euch, dass noch immer so viele Kunden vor einem Anbieterwechsel zurückschrecken! Aus welchen Gründen auch immer machen die Kunden Jahr für Jahr das gleiche Spielchen mit. Ihr erhöht den Preis, der Kunde murrt - und zahlt.

Lieber Stromverbraucher! Wollen Sie raus aus dem Hamsterrad? Dann vergleichen Sie jetzt Ihren Stromanbieter mit der günstigeren Konkurrenz von nebenan. Sie können nur gewinnen.

Quelle: Die Welt, Onlineausgabe vom 22. Juni 2010

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Artikel Update am 22.06.2010 | Thema: Strompreis steigt