Selbermachen: Spaß haben und richtig viel Geld sparen

Michelle Obama pflanzt Tomaten hinterm Weissen Haus. Ist die amerikanische First Lady etwa knapp bei Kasse? Von wegen. Ehegatte Barack verdient als amtierender US-Präsident ca. 400.000 Dollar im Jahr, außerdem wohnen die Obamas während ihrer Amtszeit mietfrei. Was also bringt die ganze Pflanzerei? Spaß und das gute Gefühl, das Gemüse selbst erzeugt zu haben.

In Amerika, also dem Land, dem wir die Wirtschaftkrise verdanken, ist ein neuer Trend zu beobachten. Dort gibt es plötzlich wieder "kitchen gardens". Das sind kleine Gärten am Haus, in denen das Frischzeug für den Eigenbedarf angebaut wird. Vorgärten adé! Das hatten wir zuletzt zur großen Wirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre. Die krisengeplagten Menschen von heute besinnen sich aufs Selbermachen statt aufs Selberkaufen. Und so bleibt das Gemüse auch garantiert ungespritzt: Biolebensmittel aus eigenem Anbau. Das spart Geld und erfüllt so manchen Städter mit Stolz auf die eigene Leistung.

Und jetzt ist der Trend in Deutschland angekommen. Baumärkte und Gartencenter verzeichnen mitten in der Krise wachsende Umsätze. Die Leute greifen wieder verstärkt selbst zum Malerpinsel. Verlegen das Parkett selbst. Kochen selbst. Gärtnern selbst. Sogar der Schrebergarten ist längst nicht mehr nur in Rentnerhand. Do-it-yourself ist schwer in Mode. Schade, daß wir erst eine handfeste Geldkrise dafür brauchten.

Machen Sie mit? Wir haben ein drei gute Ratgeber für Sie herausgesucht!

Der kleine Küchengarten Selbstversorgung aus dem Garten Das Hornbach Projektbuch

 

Teilen auf Facebook

Mit diesem Newsletter kannst Du bares Geld sparen!

Ich bin dabei!
Kein Spam. Keine Weitergabe von Daten. Jederzeit abmelden.

Artikel Update am 22.10.2012 | Thema: Trend: Selbermachen