Unsicheres Homebanking?
10 Tipps, wie man es richtig macht.
Seit Jahren erfreut sich das Homebanking, also die Erledigung der Bankkgeschäfte vom heimischen Computer aus, wachsender Beliebtheit. Allerdings nicht nur bei den Kontoinhabern: Wer allzu sorglos im Umgang mit seinem Onlinecomputer ist, kann schnell zum Opfer von Kriminellen werden. Wir haben einge Tipps für Sie, die das Homebanking zu einer sicheren Angelegenheit werden lassen.
- Achten Sie auf die Zugangsdaten für Ihr Konto. Niemals per Telefon durchgeben oder gar per E-Mail versenden. Besonders letzteres: Eine E-Mail ist wie eine Postkarte - sie wird meist unverschlüsselt gesendet. Jeder technisch versierte Kleinkriminelle weiß, daß man E-Mails auf ihrem Weg zum Empfänger filtern und mitlesen kann.
- Kleben Sie die Zugangsdaten für Ihr Konto auch nicht unter die Tastatur oder hinter den Bildschirm! Vor allem nicht am Arbeitsplatzrechner im Büro (auch, weil Sie privates Surfen in Schwierigkeiten bringen könnte).
- Niemals auf E-Mails antworten oder darin enthaltene Links klicken, die von einer vermeintlichen Bank "zwecks Aktualisierung" gesendet wurden. Diese Mails führen immer zu Servern in Russland, China oder sonstwo und täuschen vor, von Ihrer Bank zu kommen. Ziel ist, an Ihre Kontodaten zu kommen (sog. "Phishing")
- Veröffentlichen Sie keineswegs Ihre Kontonummer und die dazu gehörige Bankleitzahl im Internet. Sie glauben nicht, daß Menschen sowas machen? Na, da waren Sie aber noch nicht bei ebay unterwegs, wo manch ein Anbieter seine Kontodaten gleich unter der Auktion anbietet. Da sind unerwünschte Abbuchungen nur eine Frage der Zeit.
- Halten Sie Ihren Virenscanner aktuell, falls Sie Windowsnutzer/in sind. Ein sehr guter kostenloser Virenscanner ist AVG Free von Grisoft, der obendrein sparsam mit den Systemressourcen umgeht. Apple Macs oder Linuxcomputer haben (noch) kein Poblem mit Viren und Trojanern.
Wichtigster Tipp: Investieren Sie etwas Geld und besorgen Sie sich ein richtiges Homebankingprogramm wie Starmoney. Wenn Sie Bankgeschäfte mit einem Programm wie Starmoney und HBCI (siehe unten) erledigen, haben Kriminelle keine Chance. Starmoney "redet" direkt mit dem Bankrechner Ihrer Bank und muß nicht den unsicheren Weg über einen Webbrowser nehmen. Außerdem erhalten Sie einen besseren Blick auf Ihre Finanzlage, das Programm bietet viel Übersicht und gute Auswertungen.
- Nutzen Sie nach Möglichkeit den HBCI Standard beim Homebanking. Dafür benötigen Sie einen digitalen Kartenleser mit Zahlentastatur, der an Ihren Computer angeschlossen wird. Vorteil: Die Zugangs-PIN wird über dieses Extragerät (und nicht über die Computertastatur) eingegeben und ist damit für kriminelle Schadprogramme unerreichbar. Sehr viele Banken bieten den HBCI Standard an und haben sogar vergünstigte Lesegeräte für ihre Kunden. Fragen Sie danach!
- Fallls Sie bei einer Filialbank (Commerzbank etc.) sind, holen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge am Kontodrucker ab. Die meisten Filialbanken senden Ihnen sonst nach einer bestimmten Zeit die Kontoauszüge mit der Post. Das kostet nicht nur Extragebühren, sondern ist auch unsicher: Stellen Sie sich vor: Sie sind im dreiwöchigen Jahresurlaub, der Briefkasten ist fast voll und dann hängen Ihre Kontoauszüge gut sichtbar heraus. Das wollen Sie bestimmt nicht.
- Richten Sie sich für überschüssiges Guthaben ein gutes Tagesgeldkonto ein. Erstens bekommen Sie dann Zinsen und zweitens kann nichts unberechtigt abgehoben werden, was nicht auf dem Konto ist.
- Vereinbaren Sie mit Ihrer Bank ein Limit für die Höhe der täglich möglichen Überweisungen. Ein gutes Limit liegt bei etwa 1500 Euro pro Tag. Falls Sie den Rat mit dem Tagesgeldkonto nicht befolgt haben und jemand unberechtigt Ihr Konto plündert, wird so möglicherweise einem Totalverlust Ihres Geldes vorgebeugt.

Bild: Starmoney
Übrigens können Sie Starmoney 60 Tage kostenlos testen. So wird die Verwaltung eines sehr guten Kontos wie das der DKB zum Kinderspiel. In unserem Vergleich finden Sie das beste Girokonto, falls Sie noch kein kostenloses besitzen.
Weitersagen! |
Drucken!