Vergleich: Wäschetrockner mit geringen Stromkosten
Teil 1: Ratgeber | Teil 2: Wäschetrockner Test
Wäschetrockner sind praktisch: Sie sorgen dafür, daß die saubere Wäsche schnell wieder benutzt werden kann und sparen Platz auf der Wäscheleine. Aber sie sind auch wahre Stromfresser. Typische Normalmodelle haben einen Stromverbrauch von bis zu 4 kWh - pro Trockengang! Trockner mit der Energieklasse A verbrauchen gerade mal etwas mehr als die Hälfte, da kommt übers Jahr schon ordentlich was zusammen.
Man unterscheidet bei Trocknern zwei Bauarten: Ablufttrockner leiten die verbrauchte Luft direkt ins Freie und benötigen daher einen eigenen Anschluß nach draußen. Kondenstrockner hingegen geben die Abwärme in den Raum ab und benötigen keine extra Abluftvorrichtung. Zudem sind sie wärmepumpenfähig und damit auch in der Energieeffizienzklasse A erhältlich. Andererseits verbrauchen Ablufttrockner technisch bedingt etwas weniger Energie als herkömmliche Klasse-C-Kondenstrockner. In die Bestenliste haben es jedoch nur Kondenstrockner mit Wärmepumpe geschafft, die Sie in jeder Mietwohnung einsetzen können.
Vergleich und Bestenliste: Gute und günstige Wäschetrockner
Strom sparende Trockner sind nicht mehr sehr viel teurer als herkömmliche Geräte. Kaufen Sie ein Gerät der Energie-Effizienz-Klasse A. Sie sparen den geringen Aufpreis gegenüber einem gewöhnlichen Stromfresser schnell wieder ein, weil Sie geringere Folgekosten haben. Selbst wenn Sie Ihren Trockner nur dreimal pro Woche benutzen, spart das bessere Gerät im Laufe der Jahre mehrere hundert Euro! Ein Beispiel gefällig? Der in der Tabelle gelistete "AEG Lavatherm 59840" hat in 15 Jahren Betriebskosten in Höhe von etwa 880 Euro. Ein Durchschnittstrockner, wie er in den großen Elektronikmärkten um die Ecke verkauft wird, verbraucht im selben Zeitraum Strom für 1600 Euro. Den Wäschetrockner Vergleich einschließlich tabellarischer Bestenliste finden Sie auf Seite 2 dieses Ratgebers (Wäschetrockner Test).
Wäschetrockner: Tipps zum Extra-Sparen
Vermeiden Sie nach Möglichkeit den Kauf eines "Waschtrockners", denn diese gibt es NUR in der Energieeffizienzklasse C! Und das ist etwa der technische Stand der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Selbst "sparsame" Geräte dieser Bauart sorgen für Betriebskosten von über 2200 Euro in 15 Jahren. 2 Einzelgeräte, also eine gute Waschmaschine UND ein guter Wäschetrockner, sind auch besser im Falle, daß ein Gerät mal ausfällt. Bei Platzmangel gilt: Man kann die meisten Trockner auf die Waschmaschine stellen! So hat man eine richtige "Waschsäule". Obendrein entfällt das mühsame Bücken, um das Wasserfach des Trockners zu entleeren. Falls Sie doch mit so einem Kombigerät liebäugeln, lesen Sie vorher noch unseren Waschtrockner Report.
Der Stromverbrauch eines Wäschetrockners hängt übrigens ganz entscheidend davon ab, mit welcher Umdrehungszahl die Wäsche vorher geschleudert wurde: Waren es nur 1000 Umdrehungen pro Minute (U/min), so ist die "Restfeuchte" der Wäsche noch recht hoch - der Trockner muß länger und damit teurer trocknen. Hat man die Wäsche aber wenigstens mit 1400 U/min geschleudert, sparen Sie richtig Geld, da der Trocknerweniger lange arbeiten muß. Sicher wissen Sie, das moderne Waschmaschinen schon 1600 Umdrehungen pro Minute und mehr schaffen.
Sorgen Sie für eine gute Belüftung des Raumes. Beladen Sie Ihren Trockner immer vollständig, vermeiden Sie halb gefüllte Maschinen! Schalten Sie den Trockner nach dem Vorgang ab. Haben Sie einen Trockner mit Feuchtigkeitssensor? Herzlichen Glückwunsch, denn diese intelligenten Geräte können sich selbst abschalten, wenn der gewünschten Trocknungsgrad erreicht ist!
Wir hoffen, unser Wäschetrockner Vergleich hilft Ihnen bei der Entscheidung für einen guten Kondenstrockner.
Seite 2: Wäschetrockner Test »
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