Donnerstag, 17. Mai 2012

Stromkostenrechner sind in, weil sie Geld sparen können

Haben Sie schon mal den Stromanbieter gewechselt? Falls ja, gehören Sie zur Minderheit. Die Mehrheit der Deutschen traut sich nicht, und lässt richtig viel Geld auf der Straße liegen. Selbst Stiftung Warentest empfiehlt den Wechsel. Wir haben uns das mal angesehen.

Stromkostenrechner

Stromkostenrechner

Erfahrungen mit Stromkostenrechner aus der TV-Werbung

Haben Sie schon mal einen Stromkostenrechner benutzt? Ja? Dann gehören Sie vielleicht zu den 3 Millionen Bundesbürgern, die im vergangenen Jahr den Stromanbieter gewechselt haben. Klingt viel, ist es aber nicht. Denn das sind nur 7 Prozent aller deutschen Haushalte. Das heißt anders herum: Die überwiegende Mehrzahl der Deutschen hat noch immer keine Ahnung, wieviel Geld damit gespart werden kann. Aber immerhin sind es wieder 3 Millionen, die es endlich getan haben. Stromportale wie Verivox oder Check24 bieten Stromkostenrechner, die nachweislich zu hohen Einsparungen führen.

Was habe ich von einem Stromkostenrechner?

Mehr Geld im Portemonnaie. Glauben Sie aber nicht die irrsinnigen Summen, die einem um die Ohren gehauen werden. Wer wirklich 500 Euro pro Jahr zuviel zahlt, dem ist das wahrscheinlich wirklich egal. Solche Einsparpotentiale sind ganz selten und gehen an der Realität vorbei. Aber ein Durchschnitts-Single kann nach 1 Jahr durchaus 150 Euro mehr in der Tasche haben, wenn er einen Stromkostenrechner nutzt und einen günstigeren Stromanbieter wählt. Für eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 3500 oder 4000 Kilowattstunden (kWh) sind sicher 200 bis 250 Euro drin. Ohne Verlust von Komfort – denn Strom ist Strom.

Ein Stromkostenrechner im Internet
Stromkostenrechner bei Check24: Postleitzahl und Stromverbrauch parat?

Ist die Bedienung kompliziert? Nein. Man trägt die Postleitzahl ein und holt sich seinen Jahresverbrauch (Anzahl kWh) aus der alten Stromrechnung. Fertig. Der Stromkostenrechner erledigt den Rest. Die Stiftung Warentest empfiehlt den Anbieterwechsel ausdrücklich. Wir auch. Und wir stimmen auch in der Empfehlung überein, dass man jene Anbieter meiden sollte, die eine Vorauszahlung verlangen. Darüber hinaus sind eine kurze Vertragslaufzeit und gute Kundenbewertungen immer gut. Übrigens ist es erstaunlich, dass Ökostrom gar nicht mehr viel teurer ist als Atomstromanbieter. Jeder kann seinen eigenen Atomausstieg beschließen. Das Ratgeber Geldsparen-Team ist seit 3 Jahren Ökostrom-Kunde!

Kann es zu einer Unterbrechung der Stromversorgung kommen?

Klares Nein. Haben Sie nach Nutzung eines Stromkostenrechners eine zufrieden stellende Ersparnis berechnet, können Sie den neuen Anbieter meist direkt online beauftragen. Der neue Stromanbieter kümmert sich um die Umstellung und übernimmt die Absprache mit dem alten Versorger. Eine Unterbrechung der Versorgung gibt es nicht. Auch bei Störungen gibt es immer Ansprechpartner, da der neue Anbieter Verträge mit lokalen Unternehmen hat. Das ist vom Gesetzgeber so vorgesehen. Wie gut das funktioniert, ist übrigens auch aus den Kundenbewertungen ersichtlich. Diese werden direkt bei jedem Stromanbieter angezeigt, der im Stromkostenrechner aufgelistet wird.

Nutzen Sie die Chance und wechseln Sie jetzt zu einem günstigeren Stromversorger. Es gibt keine Nachteile. Wir empfehlen den Service von Verivox oder Check24. Beide haben von der Stiftung Warentest ein "Sehr gut" erhalten.

© Ratgeber Geldsparen | 26.01.2011 | Thema: Stromkostenrechner

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Lesermeinungen zum Artikel

1
Strom wechseln
geschrieben von Lars Andreasen am 14.02.2011, 20:36 Uhr
Ich habe im letzten Jahr meinen Strom und Gasanbieter gewechselt (bei toptarif.de). Kann nur sagen es lohnt sich wirklich. Das sind ja reine Substitute und da machts echt kein unterschied wo mans bezieht, das einzige was sich unterscheidet ist der Preis:-)

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