Donnerstag, 17. Mai 2012

Zu einem atomfreien Stromtarif wechseln ist eine gute Entscheidung

Was lernen wir aus dem Atomunglück in Japan? Dass die Menschen die Atomkraft nicht beherrschen. Kann uns die deutsche Regierung vor solchen Katastrophen bewahren? Vermutlich nicht. Deshalb haben wir vom Ratgeber Geldsparen schon lange gegen Atomstrom gestimmt: Mit unserer Brieftasche. Und Sie? Beziehen Sie schon sauberen Strom? Falls nicht - tun Sie es jetzt!

Atomausstieg selber machen

Atomausstieg selber machen

Jetzt reicht es: Atomausstieg selber machen.

Atom-Gau? Atomausstieg! Die Bilder von den zerstörten Reaktoren in Japan sind noch frisch. Jeder denkende Mensch schüttelt den Kopf und fragt sich, wie dem Betreiber solch gravierende Fehler passieren konnten. Geldgier und Schlamperei bringen jetzt ein Industrieland an den Rand der nuklearen Katastrophe. Der Staat Japan hat es nicht geschafft, seine Bürger zu schützen. Und was ist mit Deutschland?

Die Bundesregierung schützt uns ebenfalls nicht vor den Gefahren der Atomkraft. Die derzeitige Regierung ist vor der Atomlobby auf die Knie gefallen und hat die Laufzeiten für alte Kernkraftwerke um bis zu 12 Jahre verlängert. Und wie es bei vielen Behörden eben so ist: Es musste erst etwas Schlimmes passieren, ehe sich etwas bewegt. Doch werden jetzt die Atommeiler abgeschaltet? Wird den Bürgern empfohlen, was sie selbst tun können, wenn sie keine Atomkraftwerke haben wollen?

Nein. Es gibt keine Vorschläge. Es wird lediglich 3 Monate lang geschaut, ob die Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke wirklich okay ist. Danke, Frau Merkel.  

Kaufen Sie keinen Atomstrom mehr!

70 Prozent der Bundesbürger wollen keine Atomkraft. Und der deutschen Regierung ist das egal. Die ziehen ihr Atomding einfach durch: Geld regiert die Welt. 

Aber man kann mit seinem Portemonnaie abstimmen. Man muss den privaten Atomausstieg selber machen, indem man zu einem atom-freien Stromtarif wechselt. Wir vom Ratgeber Geldsparen haben es schon vor einiger Zeit getan. Wir zahlen der Atomlobby keinen Cent mehr aufs Konto.

Der Wechsel ist einfach. In den gängigen Strompreisrechnern (z.B. Verivox, Check24 etc.) wird bei jedem Stromtarif genau aufgelistet, wie der Strom gewonnen wird ("Strom-Mix"). Gut möglich, dass man mit sauberem Strom auch noch ordentlich Geld spart.

Setzen Sie ein Zeichen gegen Atomkraft. Tun Sie es jetzt: Strompreisvergleich

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

© Ratgeber Geldsparen | 15.03.2011 | Thema: Atomausstieg selber machen

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Lesermeinungen zum Artikel

1
Strom sparen nicht vergessen
geschrieben von Herbie am 19.03.2011, 21:46 Uhr
Hallo

zunächst Kompliment für die schön gemachte Seite.
Die Ausführungen sprechen mir aus der Seele. Wenn man da die (bisherigen) grossspurigen Aussagen unserer Politiker im Ohr hat (hier im Ländle der Herr Mappus) und jetzt nach Japan blickt, kommt einem das Grausen.

Allerdings sollte man nicht nur den Anbieter wechseln sondern vor allem noch mehr Strom sparen. Nur so kommen wir schnellstens weg von den AKW.
2
Öko Stromanbieter
geschrieben von Nico am 26.03.2011, 12:01 Uhr
Ihr sprecht mir auch aus der Seele. Heute hat man die Möglichkeiten seinen Stromanbiter einfach online zu welchseln. Hier hat man einfach die Möglickeit sich einen Stromanbiete auszuwählen der Ökostrom liefert. Viel teurer ist es auch nicht. Ich denke jeder sollte sich nach der Katastrophe in Japan jetzt endlich mal Gedanken machen.
3
JAPANKRISE
geschrieben von Ralf Ullrich am 24.04.2011, 18:10 Uhr
Es ist super das wir nun endlich wieder auf die Strasse gehen doch was bringt uns das wirklich ???
Die lachen uns aus wir müssen aufwachen und da anpacken wo es wirklich weh tut bei den Konzernen nämlich beim Geld. Solange wir deren Strom nutzten wird sich nicht ändern es gibt aber bereits Anbieter die Ihre Energie nur aus Windkraft oder andere Alternativen gewinnen diese Anbieter sollten wir nutzten auch wenn die vielleicht etwas teurer sind als EON .Wenn viele Menschen dies machen wurden dann wurde auch EON nachdenken denn wenn sie plötzlich weniger verdienen fängt es an weh zu tun. Also geht nicht auf die Strasse sonder setzt euch an eueren PC und sucht einen Anbieter der bei euch auf alternative Energie baut und wechselt zu diesen und dann geht ihr zu euren Nachbarn, das dieser auch wechselt. Das wäre mal der richtige weg. Beim Sprit funktioniert es doch auch kaum jemand Tankt E10 weil man weis das es das Auto kaput macht.
4
Re: Zu einem atomfreien Stromtarif wechseln ist eine gute Entscheidung
geschrieben von Ethelyn Amoriello am 13.06.2011, 17:04 Uhr
Es geht den Kraftwerkbetreibern immer nur um die Kohle. Sie denken nie an die Umwelt, Hauptsache sie bekommen ihren Profit. Im Moment sprechen die Energiekonzerne davon, dass nicht genügend Strom produziert würde ohne die Atomenergie, doch das ist erneut nur eine der vielen Ausreden um den Ausstieg aus der Atomkraft zu verhindern. Auch die Regierung will den Kraftwerksbetreibern entgegenkommen, indem sie den Kraftwerkbetreibern erlaubt, die Stromkontingente der 7 Atommeiler, die umgehend abgeschaltet werden sollen, auf aktuellere Atommeiler zu übertragen. Meiner Meinung nach ist dies alles Nonsens. Ich werde mich auch weiterhin gegen die Atomkraft einsetzen.
5
Toller Beitrag!
geschrieben von Melik Hanceroglu am 16.11.2011, 11:06 Uhr
Das mit dem Strom vergleich finde ich eine tolle sache!
Ich selber habe ein Strom vergleich gemacht und fast 200 Euro eingespart im Jahr!
Gut das man auch im Haushalt sparen kann. Komme gerne wieder auf die seite um mehr zu sparen im Haushalt!

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